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Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen. - Heraklit


Männerbrüste loswerden: So reduzieren Sie Ihren Brustumfang

Was sich viele Frauen wünschen, kann an Männerkörpern zum Alptraum werden: Eine vergrösserte Männerbrust sorgt bei vielen Männern für Unsicherheit und beeinträchtigt das soziale Leben der Betroffenen.

Die männlichen Wechseljahre ab etwa 50, die Einnahme von Medikamenten oder gesundheitliche Faktoren können verantwortlich für einen Männerbusen sein. Doch in den meisten Fällen handelt es sich um fettbedingte Brustbildung.

Ursachen für Männerbrüste

Beim Faktor Nummer 1, dem Übergewicht, lagert sich Fett in der Brust ab. Mediziner bezeichnen dies als Pseudogynäkomastie. Oft tauchen sie gepaart mit einem Bierbauch auf. Tatsächlich enthält Bier viele Kalorien und Hopfen pflanzliche Östrogene. Diese weiblichen Hormone fördern zusätzlich die Brustbildung.

Die Wechseljahre gibt es auch bei Männern und mit der Hormonveränderung verändert sich auch der Körpers. Es kommt oft zu einre Brustbildung. Dabei wächst das Brustdrüsengewebe und nicht das Fettgewebe. Man nennt dies Gynäkomastie.

Wenn diese Ursachen ausgeschlossen werden können, sollte man sich überlegen, ob Kosmetika für die Veränderung in Frage kommen. Parabene in Hautcremes, Mittel gegen Haarausfall oder sogar die Vaginalcreme der Partnerin können eine Rolle spielen.

Natürlich können auch Medikamente Verursacher sein. Nehmen Sie blutdrucksenkende Mittel, Antidepressiva oder Herzmittel mit Digitalis ein? Auch Stimulanzien wie Amphetamine, Kokain und Nikotin können das hormonelle Gleichgewicht stören.

Schlimmstenfalls können Männerbrüste auch durch eine Schilddrüsenfunktionsstörung, Nierenschwäche, Stoffwechsel- oder sogar Lebererkrankungen entstehen. Was viele nicht wissen und was selten eintrifft: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Ein Besuch beim Arzt wird Aufschluss darüber geben.

Was hilft gegen fettbedingte Männerbrüste?

Gegen fettbedingte Männerbrüste hilft eine Ernährungsumstellung. Gegebenenfalls holen Sie sich auch hier Hilfe bei Ihrem Arzt.

- Ernährungsumstellung:
Verzichten Sie möglichst auf fett- und kohlenhydrathaltige Nahrung sowie Süssigkeiten und Alkohol. Kontrollieren Sie die Kalorienzufuhr. Statt übermässig Fleisch sollten Sie viel Gemüse essen, am besten roh, und Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Obst zu sich nehmen. Trinken Sie viele Säfte, Tee und Wasser statt Bier.

- Sport treiben:
Machen Sie Ausdauersport und Krafttraining. Am besten wählen Sie drei Tage pro Woche, an denen Sie mindestens jeweils eine halbe Stunde Velo fahren, laufen oder schwimmen. Das Krafttraining kann zwei Mal pro Woche ausgeübt werden und sorgt dafür, dass das schwindende Körperfett durch Muskelmasse ersetzt wird. Dabei sollte vor allem der Oberkörper trainiert werden. Liegestütze und Bankdrücken für die flache und schräge Muskulatur sind besonders wichtig.
Und werden Sie nicht ungeduldig, wenn sich nach einer Woche noch kein Erfolg abzeichnet: Gut Ding will Weile haben.

Source: Blick.ch

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