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Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen. - Heraklit


Achtung vor Diabetes und Herzinfarkt: Die Gefahr lauert tief im Bauch

Ein Bierbauch ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Das viszerale Fett kann Diabetes verursachen und das Herzinfarktrisiko erhöhen.

Durchwegs sind es Männer, die den typischen Kugelbauch vor sich hertragen. Denn der Mann wird rund wie ein Apfel, während sich das Fett bei der Frau eher birnenförmig an den Oberschenkeln und am Po verteilt.

Hopfen fördert den Fettansatz

Beim Anwachsen eines Bierbauchs kommen mehrere Faktoren zusammen. Alkohol enthält viele Kalorien – eine Stange um die 130. Da die Leber vorrangig mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist, verbrennt sie das Fett nur ver­zögert. Und wer viel Bier trinkt, isst meist auch etwas dazu, gern Fetthaltiges wie Schnitzel oder Wurst. Auch sei Bier oft verantwortlich für ein Hormonungleichgewicht, behaupten Experten. Hopfen enthält pflanzliche Inhaltsstoffe mit östrogenähnlicher Wirkung und Östrogene fördern den Fettansatz.

Viszerales Fett ist gefährlich

Für Mediziner ist das Bierbauchfett aber nicht nur unschön, es sei auch gefährlich, warnen sie. Denn das viszerale Fett im Bierbauch, das sich tief im ­Inneren des Bauchraums sammelt und zwischen und an den Organen anlagert, hat eine andere Zusammensetzung der Fettzellenstruktur als der Speck direkt unter der Haut. Es sendet bestimmte Hormone aus, die zur Appetitsteigerung führen, aber auch Entzündungsstoffe, die Blutgefässe schädigen, Fettstoffwechselstörungen begünstigen, zu ­Diabetes beitragen können oder das Herzinfarktrisiko steigern.

Weniger Alkohol, mehr frische Luft

Fettabsaugen bringt nichts, denn es kann nur das Fett unter der Haut abgesaugt werden. Das Einzige, was hilft, ist eine Umstellung zu gesunder Ernährung und mehr Bewegung. Es muss kein Leistungssport sein. Schon wer seine Kneipenabende durch Spaziergänge ersetzt, nimmt ab.

5 Tipps gegen Bauchfett

1. Fettarme Ernährung: Eine ausgewogene, gesunde und eher fettarme Ernährung hilft grundsätzlich dabei, Körpergewicht zu reduzieren und somit auch am Bauch abzunehmen.

2. Bauchübungen: Gezielte Bauchmuskelübungen bewirken, dass die Muskulatur in diesem Bereich besser ausgebildet und straffer wird. Zum berühmten Sixpack wird es nicht automatisch führen, dies ist ohne grundsätzliche Ernährungsumstellung nicht möglich. Doch Bauchmuskeltraining hat zusätzlich den positiven Nebeneffekt, dass es unsere Körperhaltung verbessert.

3. Verzicht auf Alkohol: Der Verzicht oder zumindest die Reduktion von alkoholischen Getränken kann bei der Reduktion des Bauchumfangs mithelfen.

4. Ausdauertraining: Sportliche Aktivitäten im Ausdauerbereich erhöhen die Stoffwechselaktivität des Körpers und tragen ebenfalls zur Verminderung des Bauchumfangs bei.

5. Hochintensives Intervall-Training: Es gibt Hinweise, dass hochintensives Intervall-Training einen sehr positiven Effekt auf die Verminderung des Bauchfetts hat. Allerdings setzt dies eine gesunde Herzfunktion zwingend voraus und auch eine gute Fitness mit gesunden Gelenken ist wichtig.

Source: Blick.ch

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